Porta Westfalica - Hausberge
Die Stadt Porta Westfalica wurde 1973 im Zuge der Gebietsreform gegründet und hat insgesamt 15 Ortsteile auf einer Fläche von ca. 105 km² mit 35.218 (30.06.2010) Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Stadt gehört zum Kreis Minden-Lübbecke im Regierungsbezirk Detmold des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Name der Stadt – der einzige lateinische Städtename in der Bundesrepublik Deutschland – ist identisch mit dem Namen der sehr schönen Landschaft, die wesentlich geprägt ist vom Weserdurchgangstal, eben der Porta Westfalica. Diese wurde im Jahr 2006 mit 73 anderen einmaligen Landschaften als Nationales Geotop ausgezeichnet. Die Eisenerzgrube „Wohlverwahrt“ im Wesergebirge wurde ebenfalls als Geotop ausgezeichnet. Damit ist Porta Westfalica die einzige Stadt mit zwei Nationalen Geotopen. Der Wittekindsberg im Wiehengebirge ist 276 m und der Jakobsberg im Wesergebirge ist 238 m hoch. Der Bahnhof Porta Westfalica liegt 46 m über NN am tiefsten, die höchste Erhebung ist der Papenbrink mit 303 m.
Hausberge, ehemals Amt Hausberge und heute Sitz von Rat und Verwaltung, und Barkhausen liegen zu Füßen des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in der Porta Westfalica. Lerbeck, Neesen, Nammen, Wülpke und Kleinenbremen liegen nördlich des Wesergebirges, Costedt, Vennebeck, Holtrup, Holzhausen, Möllbergen, Lohfeld, Veltheim und Eisbergen liegen südlich des Wesergebirges. Die Stadtteile haben weitgehend ursprüngliche Ortsbilder, für die sich die jeweiligen Ortsgemeinschaften sehr engagieren und so genießen die Portanerinnen und Portaner ländliches Wohnen in Ortsteilen mit dörflichem Charakter und brauchen zugleich auf die Vorteile, die ihnen eine Stadt bietet, nicht zu verzichten.